Metropolregion Mitteldeutschland-Fußball als Wirtschaftsfaktor in Mitteldeutschland

Standortentwicklung

Fußball als Wirtschaftsfaktor in Mitteldeutschland

25.01.2017
Klaus Papenburg, GP Günter Papenburg AG

Die AG Wirtschaft und Standortentwicklung befasste sich in ihrer ersten Sitzung des Jahres mit der Wirtschaftskraft des Fußballs und begrüßte dazu Vertreter des Halleschen FC, des RasenBallsport Leipzig und des FSV Zwickau.

Nachdem sich die AG Wirtschaft und Standortentwicklung bereits bei seiner letzten Sitzung im vergangenen Jahr mit dem Thema Sport beschäftigt hat, haben sich die knapp 30 Teilnehmer der Sitzung zu ihrer Auftaktsitzung in 2017 vertiefend mit dem Thema Fußball in Mitteldeutschland befasst. Dazu konnten Dr. Michael Schädlich, Präsident des Halleschen FC, Micheal Drotleff, Direktor Sales & Marketing RasenBallsport Leipzig, und Frank Fischer, Vorstandsmitglied des FSV Zwickau, gewonnen werden, um die Wirtschaftskraft des Fußball in Mitteldeutschland zu beleuchten. 

⁞⁞⁞ Foto: Klaus Papenburg, Geschäftsführer der GP Gunter Papenburg und Leiter der AG Wirtschaft und Standortentwicklung ⁞⁞⁞

Die Vertreter der drei namhaften Vereine Mitteldeutschlands stellten ihre Arbeit unter wirtschaftlichen und sozialen Gesichtspunkten für den einzelnen Standort, aber auch für die Region, vor. Dabei stellten sie ihre Bedeutung als Wirtschaftsfaktor heraus, betonten aber gleichzeitig auch ihre Abhängigkeit von wirtschaftlicher Unterstützung. So stellte das BMWi erst im Frühjahr des vergangenen Jahres ein Gutachten zum „Wirtschaftsfaktor Fußball“ vor, welche Bundesminister Sigmar Gabriel mit folgenden Worten kommentierte: „In Deutschland begleitet uns Fußball nahezu von klein auf als Teamsport auf Bolzplatz und Pausenhof und ist damit eine Art Schule des Lebens. Darüber hinaus hat er aber auch eine große wirtschaftliche Bedeutung, die Studie zeigt dies eindrucksvoll. Die Bundesliga hat in der Saison 2014/2015 einen neuen Rekordumsatz von 2,6 Milliarden Euro erzielt. Aber auch der Breitensport steht dem Profifußball in nichts nach. Die deutschen Haushalte geben für Fußball mehr als für jede andere Sportart aus; pro Jahr sind das rund 11 Milliarden Euro – je zur Hälfte für aktives Fußballspielen und fürs Zuschauen.“

Mit der Förderung des Nachwuchses und des Breitensports erfüllt der Fußball, wie auch andere Sportarten, darüber hinaus soziale Funktionen, in dem er Jugendliche bindet, Vorbilder schafft und soziale Projekte begleitet. Auch dies unterstrichen die Vertreter des Halleschen FC, des RasenBallsport Leipzig und des FSV Zwickau. 

Klaus Papenburg, Geschäftsführer der GP Gunter Papenburg, fasste als Leiter der AG Wirtschaft und Standortentwicklung zusammen: „Wir haben uns heute dank der Ausführungen von Dr. Michael Schädlich, Micheal Drotleff und Frank Fischer die Wichtigkeit des Fußballs für jeweiligen Städte, aber auch die Region vergegenwärtigen können. Gleichzeitig ist das leider keine Einbahnstraße: erfolgreicher Sport benötigt finanzielle Mittel, um agieren zu können. Als Metropolregion Mitteldeutschland werden wir versuchen, mit unserem Netzwerk einen unterstützenden Rahmen zu bieten und somit auch den Sport in Mitteldeutschland zu fördern.“ 

Zitate

Thomas Büschel
TÜV Thüringen e.V.

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