Metropolregion Mitteldeutschland-Reformationsjubiläum und Lutherdekade bescheren Wittenberg Besucherrekord und Investitionen

Kultur & Tourismus

Reformationsjubiläum und Lutherdekade bescheren Wittenberg Besucherrekord und Investitionen

09.11.2017
Jürgen Dannenberg

Mit dem Reformationstag am 31. Oktober 2017 endete offiziell die Lutherdekade. Als ihr Höhepunkt wurde das Jubiläumsjahr „500 Jahre Reformation“ mit kirchlichen und kulturellen Veranstaltungen, Tagungen und Ausstellungen gefeiert. Ein Großteil der Programmpunkte fand an wichtigen Orten der Reformation in der Metropolregion Mitteldeutschland statt, dabei war die Stadt Wittenberg einer der zentralen Austragungsorte vieler Aktivitäten. Stadt und Landkreis ziehen eine positive Bilanz.

Neben zahlreichen mittdeutsche Städten, darunter Eisleben, Mansfeld, Altenburg, Weimar, Erfurt, Magdeburg, Halle (Saale), Jena, Naumburg und Torgau, stand im Reformationsjahr 2017 vor allem die Lutherstadt Wittenberg im Zentrum der Aufmerksamkeit. Zahlreiche Veranstaltungsformate lockten Wittenberger und Gäste aus aller Welt in die Stadt an der Elbe. Allein die nationale Sonderausstellung „Luther! 95 Schätze - 95 Menschen“ erreichte eine Viertelmillion Besucher. Wittenbergs Oberbürgermeister Torsten Zugehör zieht ein rundum positives Fazit: „Bei allen anfänglichen Sorgen und Ängsten: Jeder Tag der Reformationsjahres war ein Geschenk für die Lutherstadt Wittenberg. 2017 war das mit Abstand erfolgreichste und am stärksten besuchte Jahr in der Geschichte der Stadt. Sie ist als ‚kleinste Großstadt der Welt‘ und weltoffene Gastgeberin selbstbewusster geworden.“

⁞⁞ Foto: Jürgen Dannenberg, Landrat des Landkreis Wittenberg ⁞⁞⁞

Reformationsjubiläum Wittenberg„Dankbar können wir auf ein langes Festjahr zurückblicken“, resümiert auch Jürgen Dannenberg, Landrat des Landkreis Wittenberg, und hebt die Highlights des Reformationsjahres hervor: „Vor der Silhouette der Lutherstadt durften wir auf den Elbwiesen einen sicheren Abschlussgottesdienst des 36. Deutschen Evangelischen Kirchentages erleben. Aber auch im Rahmen der ‚Weltausstellung Reformation‘, der Konfirmandencamps oder zahlreicher Kulturprojekte wurde würdig an Luthers Thesenanschlag vor 500 Jahren erinnert. Diese Bilder werden lange in Erinnerung bleiben. Den wohl nachhaltigsten Effekt über das Jubiläum hinaus erfährt unsere Region durch die umfangreichen Investitionen des Bundes, des Landes Sachsen-Anhalt, der Kommune und der Kirche in die Infrastruktur.“ So flossen Gelder in die Sanierung zahlreicher geschichtsträchtiger Gebäude, aber auch in die Verkehrsinfrastruktur.

⁞⁞ Foto: Impression vom Reformationsjubiläum in Wittenberg (© Thomas Klitzsch) ⁞⁞⁞

Torsten ZugehörTorsten Zugehör bestätigt den positiven Effekt für seine Stadt: „Wittenberg hat sich über die Reformationsdekade spürbar verändert: Sanierte Kirchen, ein neuer Hauptbahnhof und vieles andere mehr lassen die Stadt nachhaltig erblühen“. „Die aufwendige Sanierung und Restaurierung vieler Gebäude in unserer Stadt hätte es ohne das Reformationsjubiläum in dieser Form nicht gegeben“, stellt er zufrieden fest. „Auch den Lutherstädten in Mitteldeutschland hat die Lutherdekade einen frischen Aufwind beschert, den es nun für alle gilt, auch nach 2017 für eine vitale Entwicklung in der Region zu nutzen“, wünscht sich Zugehör.

⁞⁞⁞ Foto: Torsten Zugehör, Oberbürgermeister Wittenberg (© Marko Schoeneberg) ⁞⁞⁞

 

 

Reformationsjubiläum WittenbergÜber das Reformationsjahr hinaus sind in Wittenberg und in der Region weitere Veranstaltungen geplant. Einige der 2017 eröffneten Ausstellungen laufen zudem bis ins nächste Jahr, so unter anderem in Magdeburg, wo im Kulturhistorischen Museum noch bis Ende Januar die Ausstellung „Gegen Kaiser und Papst“ zu sehen ist. In Lutherstadt Wittenberg läuft von Mai bis September 2018 die Sonderausstellung „Thesen. Dänische Gegenwartskünstler im Dialog mit der Reformation“.

⁞⁞ Foto: Impression vom Reformationsjubiläum in Wittenberg (©  Frank Nürnberger) ⁞⁞⁞

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