Metropolregion Mitteldeutschland-Informatik in Lehre und Forschung

AG Wissenschaft und Forschung

Informatik in Lehre und Forschung

09.12.2016
Prof. Dr. Thomas Lenk, Universität Leipzig

Zu ihrem letzten Arbeitstreffen in 2016 fand sich am 6. Dezember die Arbeitsgruppe Wissenschaft und Forschung in der Geschäftsstelle der Metropolregion Mitteldeutschland zusammen, um sich mit Mitteldeutschland als Wissenschaftsstandort im Bereich der Informatik zu beschäftigen.

Mit dem Ziel, den Standort Mitteldeutschland zunächst im Wissenschaftsbereich der Informatik auf nationale Wettbewerbsfähigkeit zu prüfen und gegebenenfalls im länderübergreifenden Verbund Akzente zu setzen, standen die Arbeitstreffen der AG Wissenschaft und Forschung in diesem Jahr ganz im Zeichen der Informatik. So hatten in den zurückliegenden Sitzungen die Friedrich-Schiller-Universität Jena sowie die Universität Leipzig und HTWK Leipzig bereits ihre Lehr- und Forschungsprofile im Bereich Informatik vorgestellt. Mit der Präsentation der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg konnte der Überblick zu den hochschulischen Aktivitäten im Bereich der Informatik in dieser Sitzung nun fortgesetzt werden. Während die Friedrich-Schiller-Universität Jena ihren Schwerpunkt im Bereich „Data-driven and Simulation Science“ setzt, legen die Universität Leipzig und die HTWK Leipzig ihren Fokus in den Bereichen „Digital Humanities“, „Big Data & Business Data“ „Bio- & Medizininformatik“, sowie Medieninformatik. Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg hingegen konzentriert sich auf die Informatik in den Lebenswissenschaften und die Informatik in den Geisteswissenschaften ergänzt um den Bereich E-Business in der Wirtschaftsinformatik.

⁞⁞⁞ Foto: Professor Dr. Thomas Lenk, Prorektor für Entwicklung und Transfer an der Universität Leipzig, Leiter der AG Wissenschaft und Forschung ⁞⁞⁞

„Der uns nun vorliegende erste Überblick zu den Aktivitäten im Bereich der Informatik an den drei Hochschulstandorten im Kerngebiet der Metropolregion Mitteldeutschland bietet uns einen guten Ausgangspunkt für die nun anstehenden Abstimmungen zu länderübergreifenden Forschungsvorhaben und -projekten die profilgebend für die Region sein können und im zweiten Schritt auch das Lehr- und Ausbildungsprofil schärfen können“, erklärt Professor Dr. Thomas Lenk, Prorektor für Entwicklung und Transfer an der Universität Leipzig, als Leiter der Arbeitsgruppe.

Da wissenschaftliche Einrichtungen auch eine Basis für Ausgründungen und Start-Ups sind, präsentierte in einem weiteren Tagesordnungspunkt Moritz Bradler, Projektmanager Wissens- und Technologietransfer an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Transferprojekte und -services mit Bezug zur IT-Branche. Von besonderer Relevanz für die Arbeitsgruppe war dabei sein Exkurs zu den Fördermaßnahmen des Landes Sachsen‐Anhalt im Themenfeld Innovation und Gründung. Im Sinne einer länderübergreifenden Transferarbeit soll hier in künftigen Arbeitsgruppensitzungen nach Synergien und Verknüpfungsmöglichkeiten geschaut werden, die die Hürden der Ländergrenzen in Gründungsaktivitäten überwinden können.

Abschließend wurde das Thema „Hochschulentwicklungsplan im Freistaat Sachsen“ aus der Juni-Sitzung noch einmal aufgegriffen. Der zwischenzeitlich durch die Arbeitsgruppe erarbeitete Entwurf einer Stellungnahme an das sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst wurde besprochen und steht vor der Finalisierung.

Für das kommende Jahr 2017 hat sich die Arbeitsgruppe auf einen quartalsweisen Sitzungsturnus verständigt.

Zitate

Prof. Dr. Stephan Kassel
Westsächsische Hochschule Zwickau

„Die Westsächsische Hochschule Zwickau kommt aus einer langen Tradition als Ingenieursschmiede im Automobilland Sachsen. Wir verstehen uns als Hochschule für Mobilität. Als solche wollen wir Lösungen für die Herausforderungen von morgen entwickeln. Elektromobilität, Digitalisierung, Energiewende und Globalisierung sind die Megatrends, die die Welt rasant verändern. Diese Entwicklung wollen wir mitgestalten und damit Impulse für die Europäische Metropolregion Mitteldeutschland geben.“

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Die Wahlprüfsteine der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland sollen interessierten Wählerinnen und Wählern eine Orientierung für ihre Wahlentscheidung zur Landtagswahl am 1. September 2019 geben.

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