Metropolregion Mitteldeutschland-Ladeinfrastruktur in Mitteldeutschland

Elektromobilität

Ladeinfrastruktur in Mitteldeutschland

02.09.2016
Thomas Lingk, Abteilungsleiter Wirtschaftsförderung der Stadt Leipzig, Leitung der Projektgruppe Elektromobilität

Am 29. August 2016 fand sich die Projektgruppe „Elektromobilität“ zu einem zweiten Arbeitstreffen zusammen. Dabei standen die Wahl der Projektgruppenleitung sowie die vorhandenen Abrechnungssysteme im Mittelpunkt der Sitzung.

Aus dem Kreis der 26 Teilnehmer, darunter Vertreter der Städte Chemnitz, Jena, Halle (Saale), Leipzig und Zwickau, der Landkreise Leipzig und Wittenberg, Vertreter städtischer Versorger wie die Hallesche Verkehrs-AG und der LVV, Energieversorger envia Mitteldeutsche Energie AG sowie Vertreter des Thüringer Ministeriums für Umwelt, Energie und Naturschutz und der Sächsischen Energieagentur  - SAENA GmbH, wurden zunächst Peter Kolbert, Projektleiter Elektromobilität der Halleschen Verkehrs-AG, und Thomas Lingk, Abteilungsleiter Wirtschaftsförderung der Stadt Leipzig, mit der Leitung der Projektgruppe beauftragt.

⁞⁞⁞ Foto: Thomas Lingk, Abteilungsleiter Wirtschaftsförderung der Stadt Leipzig und Leiter der Projektgruppe Elektromobilität ⁞⁞⁞

Anschließend präsentierten maßgebliche Akteure Mitteldeutschlands, wie die LVV, enviaM, die HAVAG und das Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz ihre jeweilige Ladeinfrastrukturstrategie. Besonderer Fokus lag dabei auf den Abrechnungssystemen, die aktuell individuell vom jedem Ladensäulenbetreiber gewählt werden. Der Anspruch der Projektgruppe und damit der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland ist es, eine gemeinsame Lösung zu schaffen, die dem Endkunden und Verbraucher eine flächendeckende, unbürokratische Nutzung der Ladesäulen ermöglicht. Denkbar und praktikabel könnte hier ein e-Roaming-Verfahren sein.

Neben dem Abrechnungssystem beschäftigt sich die Projektgruppe auch mit dem weiteren Ausbau der Ladeinfrastruktur in der Fläche, die ab 2017 mittels Förderung auch vom Bund unterstützt werden wird. „Gebietskörperschaften und private Investoren werden berechtigt sein, Förderanträge beim Bund zu stellen. Die Aufgabe der Projektgruppe wird es dabei sein, diese individuellen Anträge im Hinblick auf eine intelligente und effiziente Platzierung der Ladesäulen im mitteldeutschen Raum und damit länderübergreifend zu koordinieren“, erklärt Thomas Lingk als Leiter der Projektgruppe Elektromobilität. Bis zur kommenden Sitzung der Projektgruppe, die für November 2016 anvisiert ist, sollen nun die Förderanträge individuell vorbereitet werden.

Die Projektgruppe „Elektromobilität“ hatte sich am 27. Juni dieses Jahres unter dem Dach der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland als Teil der Arbeitsgruppe Verkehr und Mobilität gegründet. Zu den Gründungsmitgliedern der Projektgruppe gehören die Städte Chemnitz, Dessau-Roßlau, Halle (Saale), Leipzig und Zwickau, der Landkreis Leipzig sowie der Bundesverband eMobilität e.V. und die Firma eContact UG. Ziel der Projektgruppe ist die Förderung von Elektromobilität im mitteldeutschen Raum. Dazu soll der flächendeckende Ausbau von Ladeinfrastruktur koordinierend unterstützt und gleichzeitig die Frage nach einem kundenorientierten, unkomplizierten Abrechnungssystem beantwortet werden.

Zitate

Prof. Dr. Walter Rosenthal
Friedrich-Schiller-Universität Jena

"Die Friedrich-Schiller-Universität Jena ist, wie ihre Partner in Halle und Leipzig, ein Motor der Wissenschafts- und Wirtschaftsentwicklung und ein bedeutender internationaler Akteur. Unser Beitritt stärkt nun auch die Metropolregion Mitteldeutschland, wie diese uns."

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